"Weniger negative Nachrichten" von Martin Betschart Der Durchschnittsmensch steht morgens zwischen 06:30 Uhr und 07.30 Uhr auf. Das Erste, was er hört, sind die Nachrichten. Der grösste Teil der Nachrichten, ca. 70 - 80 %, beinhalten negative Informationen. Das allein ist noch nicht so schlimm, denn das Informationsbedürfnis des Menschen ist ja sehr stark ausgeprägt. Die Frage ist nur, wie oft wir dies Informationen hören und was diese Informationen in unserem Kopf auslösen.
Viele hören sich diese Nachrichten stündlich an, ja teilweise sogar halbstündlich und mit ausführlichen Zwischenberichten. Dann fahren Sie zur Arbeit und was hören Sie im Autoradio? Wieder die gleichen negativen Nachrichten. Dann kommen Sie an ihren Arbeitsplatz. Was hören sie da? Negative Nachrichten. Dann lesen sie vielleicht noch die Zeitung. Was steht da geschrieben? Über was unterhalten sie sich beim Mittagessen? Was schauen sie sich am Abend im Fernsehen an? Die gleichen negativen Nachrichten nochmals in der Tagesschau, aber diesmal mit Bildern.
Ihr Gehirn kann sich nicht erholen. Und sie wundern sich, dass viele Menschen zu negativen Denkern werden, vieles schwarz sehen, sich übertriebene Sorgen machen, mutlos sind, Dinge anzupacken und Risiken einzugehen.
Wenn Sie das nächste mal von einem Flugzeugabsturz hören, dann fragen Sie sich doch, wie viele an diesem Tag auf der ganzen Welt sicher angekommen sind.
Informationen sind der Rohstoff unserer Gedanken; die Qualität dessen beeinflusst nachhaltig die Qualität unseres Lebens.
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